Demo 2. November 2019: One Struggel – One Fight!

Freitag, 25.10., 19 Uhr, Mehringhof (Versammlungsraum)
Infoveranstaltung mit allen Projekten

Am 2. November demontrieren wir gegen die Verdrängung viele unserer Projekte. Wir wollen eine Woche vorher über die Situation der Projekte informieren und danach fragen wie konkrete Solidarität aussehen kann. Denn bei einer gemeinsamen Demo pro Jahr darf es nicht bleiben.

On 2th November, we will protest against the eviction of many of our projects. We want to inform about the situation of the projects and ask what concrete solidarity can look like. Because one common demo per year could not be the answer.

Der Liebig34 Jingle

1:54 Minuten lang, mobilisiert für Demo und den Prozeßtermin. Ideal für Kneipenabende, Demos, Freie Radios uvm. Zum Download als MP3 (3mb). Für die Zeit nach der Demo gibt es noch eine zeitlose Version. Die findet ihr hier.

Rede beim Libertären CSD

Am 28. Juni waren wir beim Libertarian CSD in Berlin. Hier unser Redebeitrag:

Die Unterstützerinnen des feministischen Hausprojekts Liebig34 grüßen den Libertären CSD.

Ihr seid großartig!

Vor 50 Jahren wehrten sich beim Stonewall-Riot Homos, Transen und Queers gegen Polizeigewalt und gesellschaftliche Stigmatisierung. Das ganze ist lange her und dennoch ist noch viel zu tun.

Queere Räume waren und sind nicht nur in NewYorck durch die homophobe Mehrheitsgesellschaft bedroht. Das Leben von FLTI* auf der ganzen Welt ist immer noch geprägt von Erfahrungen der Unterdrückung und Erniedrigung durch eine patriarchale Ordnung. Es ist zum Kotzen! Continue reading

Thesen zur Räumung der Kadterschmiede 2016

Gester war die R94 bei den Eviction Talks in der L34-Bar um über die Räumung 2016 und den Umgang damit zu berichten.

Unsere lieben Nachbar*innen aus der Rigaer94 wurden vor genau drei Jahren ihres Gemeinschaftsraums „Kadterschmiede“ im Erdgeschoss des Hinterhauses der Rigaer94 beraubt. Ohne Räumungstitel oder Vorwarnung drang die Polzei in das Erdgeschoss ein. Es war die Eskalation der polizeilichen Maßnahmen im Rahmen des sog. Gefahrengebiets, das die gesamte Nachbarschaft seit Oktober 2015 in Atem hielt.
Die Berliner Polizei schützten am 22. Juni 2016 angeblich nur Bauarbeiten in den Räumlichkeiten, entfernten sämtlich Möbel, aber auch alle Fahrräder vom Hof und alles was sich in dem Haus auf dem Dachboden angesammelt hatte. Der Hauseingang und Hausflur wurde insgesamt 3 Wochen von Polizei und Secus belagert. Niemand durfte Besuch empfangen. Die Bewohner*innen durften nur mit Zivis im Schlepptau das Haus verlassen.
Auf die Räumung folgte viel Solidarität aus der Nachbarschaft. Kiezversammlungen wurden schnell organisiert. Jeden Abend gab es „Geschepper“ in den anliegenden Straße – Bewohner*innen traten ans Fenster und klopften auf Töpfe und Pfannen. Eine bundesweite Demo mit 2000 Teilnehmer*innen sowie nächtliche Aktionen am 7. Juli setzten ein militantes Signal.
Parallel verteidigte sich das Haus juristisch gegen die Räumung in einem Eilverfahren das sie gewannen. Der Raum musste wieder an das Haus übergeben werden. Die Kadterschmiede ist nach dem Kampf ein noch wichtigerer Ort geworden.
Letzte Woche gab es das mittlerweile 4. Räumungsverfahren gegen die Kadterschmiede, das aber aus formalen Gründen abgewiesen wurde. Hintergrund ist, dass der eigentliche Besitzer gern anonym bleiben will.

Ein paar Thesen aus der Diskussion: Continue reading

Eviction-Talk zur Kadterschmiede (2016)

20. Juni, 20 Uhr, Liebig34 Bar
Eviction Talks – Beispiel „Kadterschmiede 2016“

Berlin befindet sich im „Jahr der Entscheidungen“. Mehrere linke Freiräume sollen weichen – für die Stadt der Reichen. Alle Projekte wehren sich gegen den Rauswurf. Aber wie, mit welchen Mitteln und welchen Verbündeten? Wie erreichen wir den politischen und realen Erhalt unserer Projekte? Bei den „eviction talks“ wollen wir zurückschauen, in unseren Räumungs-Erfahrungen wühlen und verschüttete Erkenntnisse wieder ausgraben. Was lief gut, was kann aus gestern, heute und für morgen gelernt werden? Und wie geht es danach weiter? Diesmal zur Räumung der Kadterschmiede 2016.

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Go-In bei Padovicz

Wir haben dem Büro des Imobilienspekulanten Gijora Padovicz heute am
04.06.2019 am Kurfürstendamm 178/179 einen Besuch abgestattet. Mit einer Gruppe aus Krokodilen, Katzen und bunt angezogenen Leuten wollten wir über die Situation der Liebigstraße 34 sprechen.

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Hallo Liebig! Ein neuer Blog

Nachbar*innen, Freund*innen, ferne Bekannte und politische Unterstützer*innen wollen, dass die Liebig34 als Hausprojekt erhalten bleibt.

Obwohl wir nicht in dem Haus wohnen, setzen wir uns für ein Weiterbestehen ein. Das Haus hat als feministisches Projekt eine wichtige Funktion nicht nur für Friedrichshain, sondern für ganz Berlin. Es ist in internationale Vernetzungen eingebunden und schafft Raum für die Umsetzung von Träumen – die in regulären Wohnverhältnissen nicht umsetzbar sind.

Wir beteiligen uns aktiv an der Auseinandersetzung um das Haus, sind eine eigenständige Gruppe, die für sich spricht. Wir sind grundsätzlich solidarisch mit allen, die sich ernsthaft um den Fortbestand der Liebig34 engagieren.

Offenes Supporter-Treffen jeden Donnerstag 18 Uhr im Infoladen Daneben.